9.3 Beziehungen zwischen Tabellen
 
Nehmen wir das obige Beispiel: eine Liste mit Namen (Mitglieder) und eine Liste mit Bankverbindungen. Zwei Tabellen liegen vor. In der Namenstabelle existiert eine Spalte »BankNr«, in der Zahlen (Long Integer) stehen. Die Banktabelle besitzt einen AutoWert, auf dem der Primärschlüssel liegt. Jede Zahl, die in der Namenstabelle vorkommt, existiert eindeutig in der Banktabelle. Die Eindeutigkeit ist durch den AutoWert gegeben. Jede Banknummer kann mehrmals in der Namenstabelle auftauchen. Eine Nummer kann in der Banktabelle vorkommen, aber nicht in der Namensliste verwendet werden.
Abbildung 9.8
Eine Beziehung wird erstellt.
Will man nun als Eigenschaft zwischen den Tabellen definieren, dass auf der Mitgliederseite ein n-seitiges Feld vorliegt, welches in der Banktabelle (1-Seite) erklärt wird, dann kann man über das Menü Extras . Beziehungen eine Beziehung zwischen diesen beiden Feldern und damit zwischen den beiden Spalten herstellen. Man zieht dazu eines der beiden Felder (welches ist egal) auf das andere.
Um die Gültigkeit zwischen beiden Tabellen herzustellen, muss die »Referentielle Integrität« eingeschaltet werden. Ohne referentielle Integrität macht die Beziehung keinen Sinn. Damit wird sichergestellt, dass in der Namensliste keine Banknummer verwendet wird und verwendet werden kann, die in der Bankliste nicht existiert. Umgekehrt kann keine Bank gelöscht werden, bei der (noch) Mitglieder vorhanden sind.
Sie können referentielle Integrität zuweisen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
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Die übereinstimmende Spalte in der Primärtabelle ist ein Primärschlüssel oder hat eine eindeutige Einschränkung. |
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Die miteinander in Beziehung stehenden Spalten haben denselben Datentyp und dieselbe Größe. |
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Beide Tabellen gehören zur selben Datenbank. |
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